„Monsieur le Comte und die Kunst der Entführung“ heißt der neue Roman von Pierre Martin mit dem Auftragsmörder wider Willen. Spannend, dramatisch und hochverzwickt geht es weiter mit neuen Mordaufträgen, Anschlägen und den Ideen zum Morden ohne Toten.
Des Comtes neuer Fall birgt einiges Magengrummeln, scheint das Opfer anfangs sympatisch und dann zeigt sich dann doch als pädophiler, kokainschnupfender Unmensch. Der anfänglicher Kontakt entwickelt sich und der Mörder wider Willen bemerkt, dass sein Opfer auch noch ein Heiratsschwindler unter falschem Namen ist. Sympatisch ist anders. Doch er erledigt seinen Job, mit sehr viel Unbehagen. Dann werden Anschläge auf sein Leben verübt und dabei ist er in diesem Fall völlig unschuldig. Auch die Situation mit Francine, der Lebensgefährtin seines verstorbenen Vaters, entwickelt sich anders, denn die Verganghenheit wird durchsichtiger. Und dann ist ja auch noch dcer Auftragskiller, den er „beseitigen“ soll….

Hochspannung ist garantiert, auch im dritten Buch um den Comte, der niemanden verletzen möchte und doch als Auftragskiller agieren soll. Ideenreich und doch mit vielen amüsanten Episoden geht der Comte seine Aufträge an. Pierre Martin sorgt mit seinem extrem sympatischen und charismatischen Comte für vergnügliche Situationen im harten Mordbusiness. Immer wieder ist es Francine, die ihm zur Seite steht, sowie Paul aus seinem Restaurant und selbst Rosa die gute Perle des Hauses Chacarasse hilft ihm Lucien, die Aufträge zu erfüllen. Dazu beschreibt Pierre Martin nicht nur die Situationen sehr realistisch sondern auch die Umgebung und Örtlichkeiten. Der Leser fühlt sich an die Côte d’Azur versetz. Er kann mit Lucien, Comte de Chacarasse, mitfühlen und mitfiebern. Er wird sogar in Pierre Martins unvergleichlichen Schreibstil animiert mit zu überlegen wie die Lösungen aussehen könnten. Ein vergnüglicher, kurzweiliger und spannender Krimi um einen, der nicht morden will. Bitte mehr davon!
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