„Der 1. Patient“ von Florian Schwieker und Michael Tsokos ist ein rasanter und spannender Justizkrimi rund um das Thema Mensch und KI.
Eine Standard-OP am Klinikum Spreehöhe, die Chefärztin Sasha Müller operiert… und der Patient stirbt unter ihren Händen…. Was ist passiert. Wichtig ist, dass Dr. Müller eine versierte und erfahrene Fachärztin sich für den Einsatz von KI stark macht. Anfangs sit nicht einmal genau klar, was genau passiert ist, aber es wird schnell geklärt: ein anaphylaktischer Schock als Reaktion auf das Kontrastmittel. Auf das war der Patient allergisch, was sich erst im Laufe der Untersuchungen herausstellt, aber die KI und auch die behandelnde Ärztin wussten Rocco Eberhardt, ein bekannter Anwalt. mit seinem Team. Die Frage ist hier, wer war Schuld: eine fehlerhafte KI oder eine Ärztin, die einen Behandlungsfehler machte? Immer gang dicke mit dabei sind die Medien, die das Thema KI oder Mensch natürlich aufgreifen und kontrovers darüber berichten, oftmals mit Halbwissen oder puschend formulieren. Aber es ist eigentlich ganz anders….

Florian Schwieker und Michael Tsokos haben sich ein spannendes Thema vorgenommen: KI und der Mensch! Inwieweit kann man der KI das menschliche Überarbeiten und Entscheiden übertragen. Wie weit ist die KI derzeit und kann man ihr in der Zukunft das Entscheiden über Leben oder Tod überlassen? Dass eine KI hilfreich sein kann, ist unumstritten – aber wie weit soll sie in den Alltag eingreifen? Spannend geschrieben und hinreichend medizinisch fundiert bekommt der Leser einen Einblick, was passieren könnte. Die Auflösung ist überraschend!
Schreibe einen Kommentar