„Handkäs Royal“, eine Handkäs‘-Variante – aber auch der spannende zwölfte Teil rund um Kommissar Rauscher und sein Frankfurt. Autor Gerd Fischer nimmt den Kampf auf und trifft auf Internetklicks und Handkäs-Varianten.
Als unverhofft ein junger Mann an Rauschers Tür klingelt, und danach genauso plötzlich verschwindet, ahnt der suspendierte Kommissar nicht, was hier ins Rollen gebracht wurde. Am nächsten Tag wird er von einem ehemaligen Kollegen zu einem Tatort gebeten… der Tote ist der junge Mann vom Vortag. Rauschers Adresse in seinem Büchlein notiert. Das Einzige, was Rauscher weiß, ist der Name einer jungen Frau – der einzigen Gemeinsamkeit zwischen dem Toten und Rauscher. Der Mann ist ein bekannter Frankfurter Influenzer namens Mainrausch, der sich ein starkes Battle liefert mit Influenzerin Lady F. Rauscher wird neugierig, vor Allem da seine Ex-Kollegen ihn anfangs verdächtigen. Das Chaos und Dickicht aus Neid, Klickzahlen und Verdächtigungen nimmt seinen Lauf und was zum Teufel haben die Handkäs‘-Varianten mit Sushi und so zu tun?

Gerd Fischer nimmt sein Frankfurt genau unter die Lupe und Handkäs gehört mit Musik und nicht mit Sushi oder Kaviar, das zumindest ist für jeden Leser klar. Spannende Wendungen und eine amüsant-reale Frankfurter Geschichte addieren sich mit sehr guter Recherche und gutem Schreibstil. Der Kommissar ist ein Sympathieträger mit seiner burschikosen logischen Denkweise. Ein Frankfurt-Krimi der für jeden Frankfurt-Fan ein Muss ist.
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