„Todestal“ von Daniel Holbe und Ben Tomasson führt den Leser in ein Dickicht eines kleinen Dorfes mit all seinen Machenschaften und tiefstem Morast an Macht und Gier.
In einem Steinbruch wird ein toter Journalist gefunden, doch alle Fragen zu seiner Anwesenheit in dem kleinen Dorf landen an einer Mauer des Schweigens. Liam übergeht dabei seinen Vorgesetzten und schaltet Schwester Lynn vom LKA und deren Kollegin Sabine Kaufmann ein. Während Liams Chef klar sagt, das war der Typ, mit dem sich der Tote kurz zuvor geprügelt hat, ohne jegliches hinterfragen, ermitteln Sabine Kaufmann und Lynn im Hintergrund und ein Morast aus Lügen, alten Geschichten und jede Menge Ungereimtheiten. Fast zeitgleich ermittelt Ralph Angersbach rund um den Tod eines Anwalts. Und der führt in das kleine Dorf, in dem Sabine Kaufmann und Lynn ermitteln…

Hochspannung beim aktuellen Fall „Todestal“ mit Daniel Holbe und Ben Tomasson, brillant umgesetzt geht es um ein Dickicht aus Lügen und Verstrickungen in einem Dorf, Burschenschaften und der selbstherrlichen Machtgier von wenigen Reichen, die sich über Recht und Ordnung stellen wollen. Kurzweilig geschrieben mit vielen Ecken und Kanten, dabei verliert der Leser nie das Ziel aus den Augen. Erst ganz am Ende fügen sich die zwei Fälle zusammen. Anfangs komplett differenziert wird der Leser von den Autoren langsam zu einem gemeinsamen Nenner gebracht. Wer gerne Krimis aus dem Rhein-Main-Gebiet liest, der ist hier genau richtig.
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