Im vierten Teil der Merciful-Reihe „Merciful Silence – Du sollst nicht lügen“ von Kendra Elliot geht die charmante Mercy mit dem Polizeichef im ländlichen Oregon auf Spurensuche nach einem Massenmörder – oder Serienmörder? Hochspannung garantiert.
„Lügen haben kurze Beine“ heißt ein Sprichwort und im ländlichen Oregon wird gelogen. Als in einem Massengrab die Überreste von mehreren Menschen gefunden wird, denkt jeder in dem kleinen Ort sofort an ein Massaker vor einigen Jahren, als eine Familie auf die gleiche Art getötet wurde. Doch was steckt dahinter… Der mutmaßliche Mörder sitzt noch im Gefängnis. Aber auch die Befragung der verstockten Anwohner bringt nicht viel Neues. Dann wird erneut eine Familie umgebracht – wieder wie zuvor. FBI-Agentin Mercy trifft zwischenzeitlich auf die einzige Überlebende des damaligen ersten Massakers – was hat sie damit zu tun… und dann sterben wieder Menschen. Des Rätsels Lösung scheint unauflösbar zu sein. Es fehlen Motiv und Zusammenhänge außer immer der gleichen Mordmethode.

Kendra Elliot gelingt es auch im neuesten Teil der Merciful-Reihe, von Beginn an eine rasante Spannung aufzubauen. Ihr Schreibstil ist so meisterhaft und fesselnd, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Wendungen und Überraschungen in der Handlung wirken vollkommen natürlich und machen es dem Leser äußerst schwer, die Lösung des Falls zu erraten – ja, fast unmöglich. Die Geschichte überzeugt durch ihre hohe Emotionalität und Spannung und nimmt den Leser mit auf eine packende Spurensuche. Im Mittelpunkt steht die sympathische FBI-Agentin Mercy, die gemeinsam mit dem lokalen Polizeichef versucht, die rätselhaften Morde aufzuklären. Ich bin sehr gespannt auf die noch zwei angekündigten Teile.
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