In Andrea Bonettos Krimi „Ein romantischer Tod“ geht es für Vito Grassi mörderisch entspannt-unentspannt zur Sache. Zum dritten Mal Spannung im schönen Ligurien mit dem sympathischen Commissario.
Als auf einem einsamen Wanderweg ein Toter gefunden wird, geht man anfangs von einem Unfall aus. zumindest der Übergangschef des Commissario denkt so, Grassi eher nicht. Als Grassi beim Überprüfen seiner Überlegung niedergeschlagen wird, nimmt der Fall richtig Fahrt auf. Ispettore Marta Ricci, die fleißige Mitarbeiterin des Commissario, steht Grassi genauso zur Seite wie seine Mitbewohnerin Toni und Tochter Lucy, die gerade zu Besuch ist. Allen Widrigkeiten zum Trotz gehen sie auf Spurensuche. Der Tote entpuppt sich als privater Ermittler und die Zusammenhänge gehen tiefer als anfangs vermutet.

Im dritten Fall des aufgeweckten und sympathischen Commissario Vito Grassi und seines Teams erwartet die Leserinnen und Leser nicht nur eine mitreißende Kriminalgeschichte, sondern auch eine große Portion Lebenslust, die direkt aus Südfrankreich zu stammen scheint. Die Handlung entfaltet sich so atmosphärisch, dass sie Lust auf eine Auszeit und eigene Gedankenreisen macht; beim Lesen kann man sich förmlich vorstellen, selbst an der Lösung des rätselhaften Falls mitzuwirken.
Die Figuren sind so authentisch und lebensnah gezeichnet, dass sie wie echte Menschen wirken – als könnten sie tatsächlich die Nachbarn von nebenan sein. Dadurch entsteht eine besondere Nähe zu den Protagonisten, die das Mitfiebern mit dem Team um Commissario Grassi noch intensiver macht.
Die Geschichte erinnert daran, dass es niemals zu spät ist, die Wahrheit ans Licht zu bringen – ein zentrales Motiv, das sich wie ein roter Faden durch den Krimi zieht und dem Roman zusätzliche Tiefe verleiht.
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