Im 6. Teil der Töchter-Saga von Soraya Lane geht es nach Argentinien. „Die verlassene Tochter“ beschreibt die spannende Reise der jungen Rose in eine neue Zukunft.
Rose hat auch ein Kästchen bekommen, wie bereits fünf andere Damen vor ihr. Doch irritiert, legt sie es beiseite. Als ihr Mutter verstorben ist, erhält sie einen Brief aus Argentinien, wodurch sie sich auch an das seltsame Kästchen erinnert. In dem Schreiben steht, dass sie Erbe einer Ranch sei. Ihre Freundin überzeugt sie dorthin zu reisen und dem Ursprung des Erbes auf den Grund zu gehen. Die Menschen in Argentinien sind sympathisch, aber Rose ist trotzdem vorsichtig, denn dort ist es so ganz anders als ihr bisheriges Leben. Doch die Wurzeln sind stark und sie bleibt anfangs länger als gedacht. Doch die Rückreise ist gebucht.

Auf besondere Weise verwebt Soraya Lane das Schicksal der jungen Rose mit schweren Schicksalsschlägen, aber auch mit neuen Begegnungen und Hoffnungen. Entgegen aller eigenen Logik begibt sich Rose auf eine ungewisse Reise in ein fernes Land. Dabei zeigt sich, wie viel Mut das Leben manchmal verlangt und wie schnell man in lebensverändernde Situationen geraten kann. Brillant, kurzweilig und mit viel Spannung sowie Humor nimmt Soraya Lane ihre Leser mit auf eine empathische Reise nach Südamerika. Land und Leute werden einfühlsam beschrieben, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Geschichte wirkt herzlich und zugleich geheimnisvoll, sodass man als Leser das Gefühl hat, selbst diese Reise ins Ungewisse anzutreten. Nun freue ich mich auf den siebten und leider letzten Teil der Töchter-Saga von Soraya Lane.
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